Erinnern wider
des Vergessens

Wir wollen, dass unsere BewohnerInnen ein liebevolles Zuhause in unseren Pflegeheimen finden. Neben der professionellen Pflege bieten wir ein großes Angebot an gemeinsamen Aktivitäten. Ein Teil davon ist die Biografiearbeit, mit der wir die Möglichkeit bieten, Erinnerungen an früher neu zu entdecken. Maria Matschilnig und Jakob Susel erlauben uns einen Blick auf ihre Vergangenheit und ihre Gedanken zum Thema "Glauben".

Maria Matschilnig

"Ich bin im Jahr 1927 in Zagorje geboren, das liegt im heutigen Slowenien. Der christliche Glaube vermittelt mir Werte und Hoffnungen, die mich ein ganzes Leben begleiteten. Neben dem Glauben hat mich aber auch die Liebe meines Ehemannes immer getragen. Er war deutscher Soldat, aber nicht aus Überzeugung. Wir lernten uns im März 1945 in meiner Heimat kennen, verlobten uns kurz darauf und waren dann leider sechs Jahre getrennt. In der Zwischenzeit schrieben wir uns über 500 Briefe. Der längste war fast ein halbes Jahr unterwegs, und so wussten wir nicht, wie es dem anderen gerade ging."

"Als mein Gatte nach einer Hirnblutung vier Jahre im Wachkoma lag, half mir mein Glaube und die Erinnerung an 63 Ehejahre, diese schwere Zeit zu überstehen. Ich bete oft, wenn es einmal mit mir zu Ende geht, dass mein geliebter Gatte mich in Empfang nimmt. Derweil bin ich aber froh, dass ich meine liebe Familie in meiner Nähe habe und dass ich im Haus Martha, das im christlichen Sinne geführt wird, meine letzten Jahre verbringen kann."

"Ich bin viel unterwegs gewesen, habe mich gerne unterhalten und tanzte viel und gerne."

Jakob Susel

"Ich bin am 25. Juli 1932 in Boljana in Slowenien geboren. Mit 16 Jahren bin ich von zu Hause fort und nach Klagenfurt gekommen. Meine Kindheit war nicht schön. Die Eltern waren arm, und es gab fast nichts zu essen. In Kärnten landete ich zuerst in Schiefling, dort musste ich bei einem Bauern hart arbeiten. Nach noch zwei Stellen, wo es keinen Sonntag gab, bin ich am Gut Emmersdorf gelandet. Erst dort ist es mir gut gegangen. Später konnte ich bei einem Maler lernen."

"Eine Zeitlang lebte ich im Kolpingheim in Klagenfurt. Dort ging ich immer in die Kirche. Für mich war es wichtig, dass ich mich nicht unterkriegen ließ, auch dass ich nicht auf Abwegen geraten bin. Ich war immer ein anständiger Mensch. 1963 erhielt ich die österreichische Staatsbürgerschaft. Da wusste ich, wo ich hingehöre."

"Der Sinn meines Lebens war immer, eine Familie zu gründen und Kinder zu haben, ein Haus zu bauen und viele Blumen ums Haus zu pflanzen. Leider war das für mich nicht vorgesehen. Jetzt kümmere ich mich im Haus Martha um den Garten und die Blumen. Und das Schönste? – Ich habe eine Frau kennengelernt, sie ist mein größter Schatz und ich bin glücklich. Sie besucht mich jeden Tag und unterstützt mich, wo sie nur kann." So freut sich Jakob Susel jedes Mal, wenn sie zu Besuch kommt.

Ein neues
Zuhause

In unseren neun Altenwohn- und Pflegeheimen in Klagenfurt, Eberstein, Friesach, Feldkirchen, Maria Elend, Bad Eisenkappel, Obervellach und St. Andrä/Lavanttal werden alte und kranke Menschen professionell und warmherzig betreut.

Soziale Begleitung ist eine wesentliche Säule in der ganzheitlichen Betreuung. Vielfältige aktivierende und fördernde Angebote wie regelmäßige Tierbesuche, Sitztanzstunden, Gartenarbeit, das Feiern der Feste im Jahreskreis, Projekte mit Schulen oder Musizieren gehören ebenso in den Alltag wie kulturelle Veranstaltungen oder Ausflüge.

 

 

Zahlen und Fakten

45 Zivildiener und 5 Jugendliche im Freiwilligen Sozialen Jahr

begleiteten unsere BewohnerInnen durch ihren Alltag.

422 hauptamtliche MitarbeiterInnen

betreuten und pflegten unsere BewohnerInnen.

849 BewohnerInnen

wurden liebevoll in unseren Pflegeheimen betreut.

547 Frauen und 302 Männer

fanden in unseren Pflegeheimen ein neues Zuhause.

602 Betreuungsplätze

gibt es in unseren neun Altenwohn- und Pflegeheimen.

201.213 Mittagessen

wurden für unsere BewohnerInnen gekocht.

81,15 Jahre

alt waren unsere BewohnerInnen im Durchschnitt.

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