Schüler*innen trainieren Wiederbelebung mit Defibrillator an einer Übungspuppe im Unterricht.

Bildung, die hilft

Unsere Schulen richten sich an Jugendliche ab der 9. Schulstufe sowie an Erwachsene und bilden die Fachkräfte von morgen aus. Dazu zählen die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW), die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) und die Schulen für Sozialberufe in Wolfsberg. 

Unsere Schüler*innen und Studierenden erwerben Qualifikationen in den Bereichen Alten- und Behindertenarbeit, Pflege, Behindertenbegleitung und anderen sozialen Berufen – mit krisenfesten und zukunftssicheren Jobperspektiven.

Zahlen & Fakten 2025

  • 3 Schulen vermittelten Wissen und Erfahrung im Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich.

  • 1.251 Schüler*innen und Studierende bildeten sich für ihre Zukunft an unseren Schulen weiter.

  • 142 Lehrer*innen lehrten an unseren Schulen.

Mehrere Hände von Schüler*innen liegen übereinander und symbolisieren Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Fachkräfte ausbilden – Menschlichkeit stärken

Die Caritas-Schulen Kärnten leisteten 2025 einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung, zur Fachkräftesicherung und zur Stärkung von Menschlichkeit und Inklusion. Mit innovativen Ausbildungsangeboten, praxisnaher Bildung und kreativen Aktionen wurde sichtbar, wie Bildung wirkt – heute und in Zukunft.

Mit der BASOP schließen wir eine Lücke im Kärntner Bildungsangebot und ermöglichen jungen Menschen eine fundierte, praxisnahe Ausbildung.

Studierende halten ein Plakat mit der Aufschrift „BASOP Sozialpädagog*in“ in einem Klassenraum.

Einen Meilenstein stellte der Start einer neuen Schulform an der HLW in Klagenfurt dar: Mit der fünfjährigen Bildungsanstalt für Sozialpädagogik (BASOP) schließt die Caritas eine Bildungslücke in Kärnten. 

Gruppe von Schüler*innen übt im Freien Teamarbeit bei einer Kooperationsübung mit Seil.

Erstmals erhalten Schüler*innen nach der achten Schulstufe die Möglichkeit, Sozialpädagogik praxisnah zu erlernen und mit Matura abzuschließen. Damit werden gezielt dringend benötigte Fachkräfte für Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit ausgebildet. 

Therapiekater wird von zwei Personen in einem Klassenraum gehalten und unterstützt den pädagogischen Alltag.

Innovation & Soziales Engagement als Teil des Lehrplans

Neben strukturellem Ausbau überzeugten die Caritas-Schulen auch durch Innovationskraft im Schulalltag. In Wolfsberg unterstützte ein eigens ausgebildeter Therapiekater Schüler*innen bei Prüfungsangst und Stressbewältigung. Das zeigte eindrucksvoll, wie neue pädagogische Wege emotionale Sicherheit fördern und Lernprozesse positiv beeinflussen können.

Schülerin begleitet eine Person im Rollstuhl bei einer sozialen Aktion im Außenbereich der Schule.

Auch gesellschaftliches Bewusstsein und Solidarität standen im Mittelpunkt mehrerer öffentlichkeitswirksamer Aktionen. So luden Schüler*innen beispielsweise Passant*innen ein, sich beim Einkaufen in die Situation von Menschen mit Behinderungen zu versetzen, und machten so Barrieren und Ausgrenzung unmittelbar erlebbar. 

Vor Prüfungen war ich oft extrem nervös. Die ruhige Atmosphäre mit dem Therapietier hat mir wirklich geholfen.

Teilnehmende der SOB-Teilzeitklasse üben unter Anleitung eine Blutabnahme im Schulungsraum.

Sinnstiftende Ausbildung für alle ermöglichen

Ein wichtiger neuer Schwerpunkt im Jahr 2025 war der Ausbau von Teilzeitausbildungen. Damit eröffnete die SOB zusätzliche Zugänge zu sozialen Berufen, insbesondere für Menschen, die Familie, Beruf oder Pflegeverantwortung mit einer Ausbildung verbinden möchten. Die Ausbildung in Tages‑ und Abendform ermöglicht es Erwachsenen, sich auch später im Leben qualifiziert in Pflege‑ und Sozialberufe einzuarbeiten und aktiv dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Viele Menschen wollen im sozialen Bereich arbeiten, können aber keine klassische Tagesausbildung absolvieren. Mit unseren Teilzeitmodellen schaffen wir echte Chancen für alle, die einen sinnstiftenden Beruf erlernen wollen.

Die Caritas-Schulen Kärnten zeigen 2025 eindrucksvoll: Bildung ist mehr als Wissen – sie verändert Haltungen, stärkt Menschen und wirkt weit über den Schulalltag hinaus.

Unser Beitrag zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs)

Unsere praxisnahe Ausbildung eröffnet sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nachhaltige Bildungs- und Berufsperspektiven und trägt zur Armutsprävention bei. Die Qualifizierung von Fachkräften in der Alten- und Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung und sozialen Berufen im Allgemeinen stärkt das Gesundheits- und Sozialwesen und fördert Gesundheit und Wohlergehen in unserer Gesellschaft. 

Gleichzeitig unterstützen wir die Fachkräftesicherung in zukunftssicheren Berufsfeldern. Unsere enge Zusammenarbeit mit Praxisstellen, sozialen Einrichtungen und öffentlichen Partner*innen bildet dabei die Grundlage für wirksame Bildung und nachhaltige gesellschaftliche Wirkung.